Prostatakrebs

Die Prostata ist ein männliches Organ mit der Größe einer Walnuss, die Samenflüssigkeit produziert und sie befindet sich zwischen der Blase und dem Mastdarm. Aufgrund ihrer Lage können wir sie abtasten bei Durchführung einer rektalen Untersuchung. Ein Teil der Harnröhre, die Röhre die den Urin und das Sperma nach außen befördert, dass durch die Prostata verläuft. Ab dem 30. Lebensalter tritt ein physiologisches Wachstum der Prostata auf (es ist normal), die den Teil der Harnröhre komprimieren kann, die durch sie verläuft. Diese Kompression kann zu Veränderungen in der normalen Blasenentleerung führen und das ist was als gutartige Hyperplasie bekannt ist, die physiologisch ist und nicht zu Krebs führt.

Prostatakrebs tritt am häufigsten bei Männern auf nach Hautkrebs. Wird bei etwa 18% der Männer diagnostiziert. 2,85% der männlichen Bevölkerung wird an Prostatakrebs sterben, 9% der Todesfälle durch Krebs. Der häufigste Typ des Prostatakrebs ist das Adenokarzinom (99%), dass sich von der Drüsenzellen aus entwickelt. Normalerweise handelt es sich um eine langsame Krebsevolution und Krebswachstum.

Symptome

Zu Beginn der Krankheitssymptome sind nicht auffällig und treten in der Regel auf, wenn die Krankheit weiter fortgeschritten ist.

Symptome, die mit der Krankheit in Zusammenhang stehen können, sind:

  • Verzögerung des Wasserlassen, vor allem am Morgen.
  • Vermindertes Wasserlassen
  • Tropfen
  • Nykturie: Aufwachen in der Nacht zu urinieren.
  • Hämaturie: Blut im Urin.
  • Hämospermie: Blut im Sperma
  • Dysurie: Schmerzen beim Wasserlassen
  • Samenerguss: Schmerzen bei der Ejakulation
  • Knochenschmerzen und Rückenschmerzen.
  • Asthenie und Anorexie: Appetitlosigkeit und Gewichtsverlust unabsichtlich.

Früherkennung 


Die Früherkennung von Prostatakrebs basiert sich auf das Prostata spezifische Antigen (PSA). Es ist wichtig bei allen Patienten, die älter als 50 Jahre sind, mindestens einmal in Jahr eine Untersuchung durchzuführen. PSA ist ein Protein im Blut, dessen Steigung sich in eine mögliche Prostatakrebserkrankung ausrichten kann, sondern kann sich auch auf andere gutartige Erkrankungen wie Infektionen und gutartige Prostata Hyperplasie belaufen. Es ist sinnvoll das PSA mit den Quotienten PSA frei und PSA Gesamt und mit der Rektaluntersuchung zu ergänzen. Wenn diese Bestimmungen oder die rektale Untersuchung verdächtig scheinen, dann wird der Urologe eine Biopsie der Prostata machen und verschiedene Proben von Prostatagewebe nehmen und diese unter dem Mikroskop untersuchen.

Behandlung

Zwei Situationen sollte man bei der Behandlung von Prostatakrebs unterscheiden: wenn der Krebs nur in der Prostata festgestellt wird, und wenn der Krebs bereits ausgebrochen ist (außerhalb der Prostata). Im ersten Fall kann man den Krebs mit großen Erwartungen heilen und im zweiten Fall durch Schmerzmittel um die Krankheit in einen chronischen Prozess zu verwandeln in der Regel mit guter Entwicklung über die Jahre.

Kurative Behandlungsmöglichkeiten:

  • Radikale Chirurgie: offen, laparoskopisch oder Robotik
  • Externe Strahlentherapie
  • Brachytherapie
  • Kryotherapie

Palliative (Schmerzmittel) Behandlungsmöglichkeiten:

  • Medizinische Hormontherapie-Behandlung

Alle Methoden zur Behandlung von Prostatakrebs haben mögliche Nebenwirkungen, deshalb ist es sehr wichtig mit einem Urologen zu sprechen um jeden Fall zu untersuchen und die beste Entscheidung zu treffen gemäß den Merkmalen des Patienten und Tumor.